Betreuungsgeld

Betreuungsgeld

Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld wurde vom Verfassungsgericht gekippt. Bereits genemigte Anträge werden weiterhin ausbezahlt. Chancen bei einem Neuantrag oder bereits eingereichten Antrag auf Erhalt von Betreeungsgeld, sind vermutlich nicht mehr gegeben.

Das Verfassungsgericht ist der Auffassung, das familienpolitsche Leistungen Ländersache sind. Daher wird es in Zukunft Ländersache sein ob weiterhin Betreeeungsgeld bezahlt wird oder nicht. Bayern hat angekündigt das Betreeungsgeld weiterhin auszahlen zu wollen.


Was ist das Betreuungsgeld ?

Das Betreuungsgeld soll den Eltern die Wahl geben sich leichter zu entscheiden, ob das Kind privat (zu Hause) oder in einer öffentlichen Kindertagesstätte betreut werden soll. Wer sich für die Variante einer privaten Betreuung entscheidet wird vom deutschen Staat mit den Betreuungsgeld unterstützt, da er die staatlichen Strukturen nicht in Anspruch nimmt.

Das Betreuungsgeld soll vor allem jungen Müttern den Anreiz geben sich drei Jahre um Ihr Kinder selbst zu kümmern und nicht oder nur eingeschränkt arbeiten zu gehen.


Wer hat Anspruch auf Betreuungsgeld ?

Alle Eltern die Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, und deren Kinder nach dem 31.7.2012 geboren wurden haben Anspruch auf das Betreuungsgeld. Das gilt für deutsche Staatsbürger sowohl also auch freizügigkeitsberechtigte Ausländer, und Ausländer welche eine Aufenthaltsgenehmigung oder Niederlassungserlaubnis in Deutschland haben.


Für wen gibt es Betreuungsgeld ?

Wie das Kindergeld gibt es Betreuungsgeld für die leiblichen Kinder, aber auch für Adoptivkinder und Pflegekinder. Haben sie einen Kindergeldanspruch für ein Kind, dann haben Sie auch Anspruch auf Betreuungsgeld.


Wie lange gibt es Betreuungsgeld ?

Das Betreuungsgeld schliesst nahtlos sich an das Elterngeld an und kann für das zweite und dritte Lebensjahres des Kindes beantrage und bezogen werden. Prinzipiell ist es ist nicht möglich Elterngeld und Betreuungsgeld gleichzeitig zu erhalten. Wurde das Elterngeld für 14 Monate beantragt dann gibt es das Betreuungsgeld ab dem 15 Monat. Wurde das Elterngeld schon vorher aufgebraucht und für 12 Monate beantragt, gibt es Betreuungsgeld ab dem 13 Monat.

Betreuungsgeld gibt es bis das Kindes 36 Monate alt ist. Die maximale Bezugsdauer des Betreuungsgeldes ist 22 Monate. Beginnen die Betreuungsgeldzahlungen mit dem 13ten Monat, enden Sie mit 34 Lebensmonat des Kindes und nicht mit dem dritten Geburtstag des Kindes. Die 22 Monate maximale Bezugsdauer sind limitierend.


Wie hoch ist das Betreuungsgeld ?

Schon mit der Einführung des Betreuungsgeldes ist die erste Steigerung mitbeschlossen. Ab dem 1. August 2013 beträgt das Betreuungsgeld 100 Euro und ab dem 1. August 2014 wird es 150 Euro monatlich geben. Das Betreuungsgeld ist für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr gleich hoch.


Weitere Regelungen zum Betreuungsgeld

Die Berufstätigkeit der Bezieher des Betreuungsgeldes spielt keine Rolle. Also auch wenn zum Beispiel die Grosseltern die Betreuung des Kindes übernehmen und die Mutter in einem Arbeitsverhältnis steht, steht der berechtigten Person Betreuungsgeld zu. Der Verzicht auf den öffentlichen Kindertagesstättenplatz ist Vorraussetzung um den Anspruch auf das Betreuungsgeld zu haben, nicht wer die tatsächliche Beaufsichtigung übernimmt.

In besonderen Härtefall, z.B. wegen schwerer Krankheit der Eltern, ist der Anspruch auf Betreuungsgeld auch gegeben, wenn das Kind maximal 20 Wochenstunden (im Monatsdurchschnitt) die frühkindliche Förderung in Tageseinrichtungen oder anderen öffentlichen Kinderbetreuungs- oder Kinderpflegestätten in Anspruch genommen wurde.

Kein Betreuungsgeldanspruch besteht für Ehepaare welche über 500.000 Euro Jahreseinkommen, im Jahr vor der Geburt des Kindes hatten, und Alleinerziehenden mit einem Jahreseinkommen von über 250.000 Euro.


Betreuungsgeld in den Bundesländern



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