Kindergeld Einkommen

Kindergeld Einkommen

Kindergeld Einkommen

Seit dem Jahr 2012 ist das Einkommen des Kinder kein Faktor mehr im Bezug auf den Erhalt des Kindergeldes. Theoretisch kann Ihr Kind ein unbeschränkt hohes Einkommen haben, und der Kindergeld Bezug bleibt für dieses Kind erhalten.

Allerdings gibt es seit 2012 eine Einschränkung in folgender Form. Es wird zwischen Erst- und Zweitausbildung unterschieden. Wenn sich Ihr Kind in Erstausbildung befindet, gibt es keinerlei Einschränkungen. Befindet sich Ihr Kind allerdings in Zweitausbildung, was zum Beispiel ein Studium nach einer bestandenen Lehre ist, darf Ihr Kind keiner schädlichen Erwebstätigkeit nachgehen.

Schädliche Erwerbstätigkeit

Eine schädliche Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn sich das Kind in einer Zweitausbildung befindet und wenn das Kind im Wochenschnitt mehr als 20 Stunden berufstätig ist. Ist dies der Fall, verlieren Sie völlig unabhängig vom Einkommen des Kindes den Anspruch auf Kindergeld. Arbeitet Ihr Kind nur 19 Wochenstunden, haben Sie den vollen Anspruch auf Kindergeld.

Ein Ausbildungsdienstverhältnis ist allerdings unschädlich

Einkommensregelungen vor dem Jahr 2011

Stand vor 2011 - nicht mehr aktuell

Das maximale Einkommen des Kindes um Kindergeld zu erhalten (Stand: 2010) ist mit 8.004 Euro begrenzt.

Verdient ein Kind sein eigenes Geld, erfolgt durch die Familienkasse eine Einkommensabrechnung im Bezug auf das Kindergeld. Hat ein Kinder Anspruch auf Kindergeld und verdient weniger als 8.004 Euro pro Jahr, dann wird das Kindergeld in vollem Umfang weiter gezahlt. Sollte der Anspruch auf Kindergeld nur während eines Teiles des Kalenderjahres bestehen, berechnet sich die Kindergeld Einkommen Grenze nach vollen Kalendermonaten. Nach Monaten wird auch der Arbeitnehmerpauschbetrag und die Kostenpauschale bemessen.


Bei der Berechnung der Kindergeld Einnahmensgrenze stehen den Einnahmen auch Ausgaben gegenüber, die Werbungskosten. Werbungskosten sind pauschal 920 Euro (Stand 2010) jährlich und werden 2011 auf 1000 Euro erhöht. Der Regierungsbeschluss zu den Werbungskosten, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Kindergeld, hat allerdings noch keine Gesetzeskraft. Die Initiative soll jetzt möglichst schnell in den Bundestag eingebracht und dann ggf. rückwirkend zum 1.1.2011 in Kraft treten.

Die Kindergeld Einkommen Grenze wird sich 2011 nicht verändern. Werbungskosten können pauschal, oder falls höher per Nachweis abgerechnet werden. Anrechnungsfähigen Ausgaben, wie beispielsweise die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und Aufwendungen als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung oder auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden von den eigenen Einkünften und Bezügen des Kindes abgezogen. Gleiches gilt auch für Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung.

Die obersten Finanzrichter befanden in einem Urteil vom Juli 2010 (Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH, Az.: III R 34/09)), dass beim Kindergeld und deren Werbungskosten die gleichen Regeln wie bei der Steuer anzuwenden seien. Beim Kindergeld gehen damit nur genauso viel an Werbungskosten durch wie bei der Steuer.

Übersteigen das Kindergeld Einkommen des Kindes nach Berücksichtigung der Werbungskosten die Kindergeld Einkommen Grenze, gibt es keinen Anspruch mehr auf das Kindergeld. Bereits erhaltene Kindergeldzahlungen müssen dann für das laufende Jahr auch komplett zurückgezahlt werden.



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